POP 61 – Tränen!

BCT Podcast

CCLM - Christus Centrum Limburg
POP 61 - Tränen!
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Shownotes

POP 61 – Tränen!  vom 17.06.2020

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1. Thema des Tages – Tränen!

  • Tränen gehören zum Menschsein. Wir weinen aus den unterschiedlichsten Gründen.

Meistens dann, wenn wir starke negative Gefühle haben, wie Trauer, Angst, uns überfordert oder einsam fühlen. 

Aber auch aus Wut und Zorn, aus Frustration, Angst, weil wir uns abgelehnt fühlen.

Auf der anderen Seite gibt es auch Freudentränen. 

  • Gott hat nicht nur die Haare auf Deinem Kopf gezählt, er kennt auch jede Deiner Tränen. Die die Du bereits geweint hast und die die noch kommen:

Psalmen 56, 9: „Du zählst alle meine Klagen und sammelst alle meine Tränen in einem Gefäß, ja, du hast jede einzelne in deinem Buch festgehalten.“

  • Die  Männer und Frauen in der Bibel weinen. Ein Held wie Paulus spricht offen über seine Tränen in den Briefen. 

Josef weinte, als er nach vielen Jahren seine Brüder wiedersehen konnte. König Hiskia betet und weint und Gott erhört ihn. David schreibt viel von seinen Tränen in den Psalmen. Hagar weint um ihren leidenden Sohn, der Vater des besessenen Jungen in Markus 9 weint, als er Jesus für ihn bittet, auch Tränen der Buße kennen wir – denkt nur an Petrus als der Hahn krähte. 

Lukas 7, 37 (Hfa): „Da kam eine Prostituierte herein, die in dieser Stadt lebte. Sie hatte erfahren, dass Jesus bei dem Pharisäer eingeladen war. In ihrer Hand trug sie ein Fläschchen mit wertvollem Salböl. 38 Die Frau ging zu Jesus, kniete bei ihm nieder und weinte so sehr, dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden. Mit ihrem Haar trocknete sie die Füße, küsste sie und goss das Öl darüber.“

  • Vielleicht überrascht es Dich, aber Gott weint auch. Die Evangelien berichten uns von drei Gelegenheiten bei denen Jesus weinte. 
  1.  Johannes 11, 33 – 36: „Als Jesus die weinende Maria und die Leute sah, die mit ihr trauerten, erfüllten ihn Zorn und Schmerz. 34

»Wo habt ihr ihn hingelegt?«, fragte er. Sie antworteten: »Herr, komm mit und sieh.« 35

Da weinte Jesus. 36 Die Leute, die in seiner Nähe standen, sagten: »Seht, wie sehr er ihn geliebt hat.«“

  •  Lukas 19, 41 – 44: „Als sie sich jedoch Jerusalem näherten und Jesus die Stadt vor sich liegen sah, begann er zu weinen. 42

»Wie sehr wünschte ich, du würdest noch heute den Weg des Friedens finden. Doch nun ist es zu spät, und der Friede bleibt dir fremd. 43 Nicht mehr lange, und deine Feinde werden einen Wall rings um dich aufschütten, dich einkreisen und gegen dich vorrücken. 44

Sie werden dich und deine Kinder dem Erdboden gleichmachen und keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Gelegenheit, die Gott dir geboten hat, nicht ergriffen hast.«“

  •  Hebräer 5:7: „Als Christus hier auf der Erde  war – ein Mensch von Fleisch und Blut –, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen gebetet und zu dem gefleht, der ihn aus der Gewalt des Todes befreien konnte, und weil er sich seinem Willen in Ehrfurcht unterstellte, wurde sein Gebet erhört.“

Jesaja beschreibt Jesus als Mann, der mit Leiden vertraut ist und einige der Klagepsalmen werden auch als auf den Messias bezogen betrachtet. 

Die Tränen des Mitgefühls für sein Volk werden im Alten Testament durch den Propheten Jesaja als Vorschatten gezeigt. Sowohl in seinem prophetischen Buch als auch im Buch der Klagelieder.

  • Klagelieder 2, 11: „Ich weinte, bis ich keine Tränen mehr hatte. Mein Herz brach und mir schwanden die Sinne als ich sah, dass mein Volk untergeht und Säuglinge und Kleinkinder auf den Straßen sterben.“ Das erinnert unfassbar stark an Jesu Tränen in Lukas 19, wo er eine weitere Zerstörung Jerusalems voraussieht und weint über das Leid des Volkes. 

In der griechischen Übersetzung dieses Buches ist der Titel schlicht und ergreifend „Tränen“. 

Vielleicht hast Du schon einmal einen Brief unter Tränen geschrieben oder selbst bekommen und die Tinte war mit Tränen verwischt. 

Dieses Buch ist tatsächlich eines der traurigsten in der Bibel. Bei Hiob geht es im Vergleich „nur“ um eine persönliche Tragödie, aber hier geht es um eine nationale Katastrophe. Jeremia wird auch der weinende Prophet genannt. Er schrieb das Buch, als er die verlassene Stadt Jerusalem betrachtete. Ihm war der Schmerz und das Ausmaß der entsetzlichen Zustände sehr bewusst.

In Israel kann ein Mann nur Premierminister werden, wenn er in der Lage ist, am Grab eines israelischen Soldaten zu weinen. Im hebräischen Denken ist es sehr männlich, seinen Tränen freien Lauf zu lassen und kein Zeichen der Schwäche.

Die Klagelieder beschreiben zum Einen das Grauen, die Zustände in der Stadt und den Schmerz darüber, dass das Elend hätte vermieden werden können, wenn man auf Gottes Warnung geachtet hätte und Seinen Anweisungen gefolgt wäre. 

Das Gleiche innere Leid erlebt Jesus, als er über Jerusalem weint. Vermutlich sah er nicht nur die Vernichtung der Stadt 40 Jahre später durch die Römer, sondern die Masse der schrecklichen Gräuel, die die Juden erleben würden und die Zukunft der Menschheit mit all ihren Abgründen in einem Leben ohne Gott.

Am Ende jedes Menschenlebens steht eines von zwei Szenarien: eines davon ist Heulen (Tränen) und Zähneklappern, die andere ist die, dass Gott alle Tränen eines Menschen abwischen wird. 

Wir werden also entweder ewig weinen oder Gott wird unsere Tränen wegwischen. 

Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, ist es, das den Propheten Jeremia und seine Klagelieder am häufigsten zitiert. Das 18.e Kapitel der Offenbarung endet mit einer Fülle von Zitaten aus dem Propheten Jeremia. Die Klagelieder berichten über die Zerstörung Jerusalems. Doch Gott wird aus dem Himmel eine neue Stadt auf die Erde bringen – das neue Jerusalem. Es wird erscheinen wie eine Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Dort werden die Gläubigen leben, bis in alle Ewigkeit: auf einer neuen Erde im neuen Jerusalem!

2. Übergabegebet

Bete folgendes Gebet um in Gottes Jesus Christus bewusst zum Herrn Deines Lebens zu machen:

Herr Jesus, ich glaube, dass Du Gottes Sohn bist. Ich glaube, dass Du auch für meine Sünden und Fehler am Kreuz gestorben bist. Darum bitte ich Dich: Vergib mir alle meine Lebensschuld. Ich entscheide mich, Dir, Jesus, nachzufolgen. Von heute an, bis zu meinem letzten Atemzug und dann in Ewigkeit. Sei der Herr meines Lebens.

3. Abschluss

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Neues Gewinnspiel: 

  • 2 x DVD „War Room“ und 
  • 1 x Joy mit Konsole aus „Alles steht Kopf“
  • Schreibe einfach ein paar Worte darüber, wie Du Deinen Sommerurlaub verbringen wirst in die Kommentare.
  • Jede Antwort, die Du in die Kommentare der POPs 60 bis 63 bis Sonntag, den 21. Juni 2020 schreibst, nimmt an der Verlosung am kommenden Dienstag teil.

Sei live dabei:

Schalte Dich live zu unserem Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr: cclm.de/live: mit Bernd C.: „Viel Feind – Viel Ehr!“

Übrigens: Herzlichen Dank für alle, die in den letzten Wochen Spenden auf unser Konto überwiesen haben. 

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Sieh oder höre Dir hierzu unbedingt folgende Predigten an (einfach draufklicken): 

Egal was gerade so los ist, verliere die eine große Wahrheit nie aus Deinen Augen: Gott ist Schuld an allem Guten in Deinem Leben!

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