POP 59 – Komm nach Hause

BCT Podcast

CCLM - Christus Centrum Limburg
POP 59 - Komm nach Hause
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Shownotes

POP 59 – Komm nach Hause!  vom 12.06.2020

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1. Thema des Tages – Komm nach Hause!

Stell Dir Gottes Plan als ein Nacheinander verschiedener Stimmen vor. Die erste Stimme ist donnernd und laut – hat gewisse Vorteile. Der bebende Berg Sinai oder Feuersäule / Rauchsäule, niemand konnte Gott leugnen. Und doch erstaunlicherweise schafften es die Israeliten diese Stimme zu ignorieren.

Die Stimme wurde anders mit Jesus. Dem Wort, das Fleisch wurde. Gottes neuer Ruf an uns. Ein paar Jahrzehnte lang nahm die Stimme den Klang, die Lautstärke und den ländlichen Dialekt der Juden an. Es war eine normale menschliche Stimme, und obwohl sie mit Vollmacht sprach, floh niemand vor ihr. Die Stimme Jesu war so sanft, um Einwände gegen sie vorbringen zu können, und so sanft, dass man sie töten konnte.

Dann ein drittes Mal nahm die Stimme neue Gestalt an. Feuerzungen vom Himmel auf die Gläubigen, auf die Gemeinde. Der Körper Gottes begann wieder Gestalt anzunehmen. Diese letzte Stimme ist so nah wie der Atem, so behutsam wie ein Flüstern. Es ist die verletzlichste Stimme von allen und man kann sie am leichtesten ignorieren. 

Aus geistlicher Sicht spielt sich also die Geschichte der Menschheit irgendwo ab zwischen dem ersten Teil des 1. Buch Mose und dem letzten Teil der Offenbarung. Zweimal dieselbe Szene: das Paradies, ein Fluss, die leuchtende Herrlichkeit Gottes und den Baum des Lebens. Die Geschichte beginnt und endet am selben Ort, und alles, was dazwischen geschieht, ist der Kampf, das wiederzugewinnen, was verloren war.

Menschen können Gottes Liebe widerspiegeln. Seine „hakenlose“ Liebe, die beim Geben wirklich nur den Andern im Blick hat. Eine wunderschöne Illustration dieser Liebe findet sich in Viktor Hugos (franz. Schriftsteller des 19. Jh.s) Roman „Les Miserables“ – „Die Elenden“ in der Figur eines Bischofs.

Geschildert wird die französische Gesellschaft von der Zeit Napoleons bis zu der des Bürgerkönigs Louis Philippe. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Sträfling Jean Valjean. Nach 19 Jahren Haft, die er für den Diebstahl eines Stücks Brot durch Einbruch, sowie für mehrere Fluchtversuche erhalten hat, ist er ein von der Gesellschaft gebrandmarkter und innerlich verhärteter Mensch. Durch seine Begegnung mit dem Bischof von Digne, M. Myriel, einem sehr gutherzigen Bischof, der ihn Güte erfahren lässt, bekehrt er sich und wird zu einem moralisch guten Menschen. Unter dem Namen M. Madeleine erarbeitet sich Valjean Bildung, Reichtum und Ansehen, er wird sogar Bürgermeister und Fabrikant in Montreuil-sur-Mer.

Gottes Sehnsucht

„O wenn sie doch immer ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und alle meine Gebote allezeit zu halten, damit es ihnen gut ginge und ihren Kindern ewiglich.“ 

(5. Mose 5, 29)

Sagt Gott durch Mose bei der Wiederholung der 10 Gebote und der Zustimmung des Volkes dazu – ihrer Bereitwilligkeit, Gott zu folgen.

Durch Jesaja spricht ER:

„Ich bin der Herr, euer Gott. Ich lehre euch, was gut für euch ist, und zeige euch den Weg, den ihr gehen sollt. Ach, hättet ihr doch meine Gebote befolgt! Dann wäre euer Friede wie ein Strom, der nie versiegt. Euer Glück würde sich ausbreiten wie die Meereswellen. Unzählbar wären eure Nachkommen, so wie der Sand am Meer.“ 

(Jes. 48, 17b-19)

In Römer 10, 21 wird Gott so beschrieben:

„Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk!“

Gott fragt nicht, wo Du herkommst, was alles hinter Dir liegt, nichts Schreckliches kann Ihn beeindrucken oder von Dir abhalten. Die einzige Frage ist, lässt Du Dich rufen?

In der Bibel – besonders bei den Propheten sehen wir diesen Konflikt, der sich in Gott abspielt. Auf der einen Seite liebt Er die Menschen, die er erschaffen hatte, leidenschaftlich. Auf der anderen Seite hat er ein unbändiges Verlangen das Böse zu vernichten, das sie unterdrückt. Am Kreuz löste Gott das auf, denn dort nahm Sein Sohn die zerstörerische Kraft in sich auf und verwandelte sie in Liebe.

 

Gottsuche

Als er nach vielen Jahren des Aufstiegs und des Sturzes von den Bergen hinabstieg, traf er Gott. „Hallo“, sagte Gott. „Hallo“, sagte er. Sie setzten sich hin und schwiegen. Nach einer langen Pause sagte Gott: „Du kommst von den Bergen.“ „Ja“, sagte er, „ich komme von den Bergen.“

Er schloss die Augen und saß regungslos da. Dann schaute er hoch und blickte hinauf zu den Bergen. „Ich war auf dem Berg der Macht“, sagte er, „und auf dem Berg des Geldes. Ich war auf dem Berg des Sex und auf dem Berg des Egoismus. Ich war auf dem Berg der Waffen und auf dem Berg des Nationalismus.“ Er schien sich etwas aufzurichten, hob den Kopf.

„Ich war ganz oben, auf der obersten Bergspitze.“ Seine Stimme klang tonlos.

„Und?“ fragte Gott.

Er fiel leicht in sich zusammen und schwieg. Er schwieg lange. „Ich war mächtig und reich“, sagte er endlich.

Gott schaute ihn von der Seite an.

Er atmete tief durch. „Und ich habe gesucht. Ich habe überall gesucht, ganz oben – und ganz unten. – Ich habe es nicht gefunden“, sagte er leise.

„Was denn?“ fragte Gott vorsichtig.

Er schwieg und schloss die Augen. „Ich suche noch immer“, flüsterte er, und seine Stimme zitterte.

„Du suchst – hier im Tal der Schwäche und im Tal der Armut, in der Öde und in der Kälte, hier unten?“ Gott schaute ihn fragend an.

„Ja“, sagte er. Und nach einer Pause sagte er: „Ich suche Schutz. Ich suche Hilfe. Ich suche Hoffnung. Ich suche Liebe.“ Er schaute hoch, und ihre Blicke trafen sich.

„Ich suche Dich“, sagten sie beide. 

2. Übergabegebet

Bete folgendes Gebet um Jesus Dein Leben zu geben und ihm ab heute nachzufolgen:

Herr Jesus, ich glaube, dass Du Gottes Sohn bist. Ich glaube, dass Du auch für meine Sünden und Fehler am Kreuz gestorben bist. Darum bitte ich Dich: Vergib mir alle meine Lebensschuld. Ich entscheide mich, Dir, Jesus, nachzufolgen. Von heute an, bis zu meinem letzten Atemzug und dann in Ewigkeit. Sei der Herr meines Lebens.

3. Abschluss

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Sieh oder höre Dir hierzu unbedingt folgende Predigten an (einfach draufklicken): 

·       Frei von Furcht! – Bernd C.

·       Im Bund mit Gott – Bernd C.

Egal was gerade so los ist, verliere die eine große Wahrheit nie aus Deinen Augen: Gott ist Schuld an allem Guten in Deinem Leben!