POP 57 – Auf der Suche nach Liebe!?

BCT Podcast

CCLM - Christus Centrum Limburg
POP 57 - Auf der Suche nach Liebe!?
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Shownotes

POP 57 – Auf der Suche nach Liebe1?  vom 10.06.2020

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1. Thema des Tages – Auf der Suche nach Liebe!

1. Johannes 4, 9 – 10:

„Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. 10 Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat.“

Lied von Meat Loaf

Ein junger Mann und sein Mädchen irgendwo abseits im Auto, er will Fun, aber sie will zuerst hören, dass er sie liebt. Dass er ihr immer treu bleiben wird und sie heiratet. Seine Gefühle und seine Lust werden immer stärker, aber sie bremst ihn aus. Schließlich sagt er, was sie hören will – aus purem Egoismus. Das ist „Liebe“ mit einem Haken, selbstbezogene Liebe. 

Ich gebe, aber nicht um zu geben, sondern um einen Vorteil für mich zu haben, um selbst zu empfangen.

Beispiele:

Ich bringe meinem Partner ein Geschenk mit, in der Hoffnung, dass er oder sie etwas für mich erledigt.

Ich besuche meine kranke Nachbarin, aber nicht, um ihr eine Freude zu machen, sondern, um meine Neugier zu befriedigen.

Ich faste mehrere Tage und erzähle möglichst vielen aus meiner Zelle bzw. der ganzen Gemeinde davon, um eine Portion Anerkennung zu erhalten.

Ich mache Dir ein Kompliment, aber es ist nicht ohne Hintergedanken.

Seit dem Sündenfall gibt es diese Art der Liebe mit einem Haken der Selbstbezogenheit oder auch Mischformen zwischen beiden. 

Die Menschheit hat vergessen oder verlernt, was Liebe tatsächlich ist. Liebe ist kein rotes Herzchen, etwas was einen überfällt oder etwas, was man kaufen kann. Wir lernen Liebe nur dann richtig kennen, wenn wir Gott kennenlernen.

Hier gibt es unfassbar viele Missverständnisse und Irrtümer.

Jeder von uns hat sich eine Vorstellung davon gemacht, was Liebe ist – in den meisten Fällen ist das eine Variante des säkular-romantischen Liebesverständnisses.

Dann lesen wir, dass Gott Liebe ist und folglich projizieren wir alles was wir über Liebe denken auf Gott in den von uns zuvor gebastelten Kategorien. 

Auch haben wir oft eine genaue Vorstellung davon, wie Gott uns lieben soll und wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir uns das ausgemalt haben, ziehen wir uns beleidigt zurück und meinen, Gott habe uns vergessen. Wenn wir allerdings Gott und Seiner Liebe zu uns nachjagen, Ihn suchen, dann wird Er sich finden lassen und wir können Seine Liebe tief in uns aufsaugen. 

Die Bibel gibt uns eine Fülle von großartigen Einblicken in Gottes Herz. Gott wird als Vater vorgestellt, Gottes Sehnsucht nach uns gezeigt. Gott als Liebhaber, Bräutigam, als fürsorgliche Mutter.

Die älteste Liebesgeschichte der Welt

Nein, nicht Adam und Eva, Romeo und Julia, sondern Gott und Mensch!

Lasst uns unsere vorgefasste Meinung von der Bibel mal kurz vergessen und sie einfach wie einen Roman betrachten, dann könnte man die Handlung etwa so beschreiben:

Am Anfang schuf Gott, ein Geist, eine riesige Welt. Von all ihren bemerkenswerten Geschöpfen besaßen nur die Menschen Ähnlichkeit mit ihm, so dass man sie das „Ebenbild Gottes“ nennen konnte. Dieses Abbild zu sein, war ein großes Geschenk, aber auch eine große Last. Mann und Frau, geistliche Wesen, hatten unmittelbaren Kontakt mit Gott. Doch sie waren auch die einzige Art, die sich gegen Gott auflehnen konnte.

Und genau das taten sie, und etwas in Adam und Eva starb an diesem schicksalsschweren Tag. Körperlich lebten sie noch viele Jahre weiter, aber ihr Geist verlor die freie und offene Gemeinschaft mit Gott.

Nun berichtet uns die Bibel von Gottes Bemühungen, den gefallenen Geist wiederherzustellen. Er arbeitete mit einzelnen Familien: zuerst Adams Familie, später Noahs, dann Abrahams Familie, die während des größten Teils des ATs im Mittelpunkt steht.

Von wenigen positiven Ausnahmen abgesehen berichtet das Alte Testament vom Scheitern dieser Bemühungen.

Jemand sagte einmal, das ganze AT ist der Beweis, dass Menschen unfähig sind, einen Vertrag mit Gott einzuhalten.

Wenn Du das nächste Mal im AT liest, lies es mal unter diesem Gesichtspunkt und unter der These, dass der zentrale Gedanke des AT überhaupt die Einsamkeit Gottes ist. D.h. Seine Sehnsucht nach uns und den Versuchen die Kluft zwischen IHM und uns zu überwinden.

Im NT finden wir einen völligen Neubeginn durch das Menschwerden Jesu, der zweite Adam wird er genannt, der erste Anführer einer ganz neuen Art von Menschen. Er reißt die Mauern nieder und machte den Frieden zwischen Gott und der Menschheit möglich.

Römer 5, 17 – 18:

„Wenn es durch die Verfehlung eines Einzigen dazu kam, dass der Tod seine Herrschaft ausübte, wird das wiederum durch einen Einzigen weit mehr als aufgewogen: Durch Jesus Christus werden jetzt die, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen, in der Kraft des neuen Lebens herrschen. 18 Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat, die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben.“

 Römer 5, 21:

„Denn genauso, wie die Sünde geherrscht und ´den Menschen` den Tod gebracht hat, soll die Gnade herrschen, indem sie Zugang zu Gottes Gerechtigkeit verschafft und zum ewigen Leben führt durch Jesus Christus, unseren Herrn.“

2. Übergabegebet

Bete folgendes Gebet um Jesus Dein Leben zu geben und ihm ab heute nachzufolgen:

Herr Jesus, ich glaube, dass Du Gottes Sohn bist. Ich glaube, dass Du auch für meine Sünden und Fehler am Kreuz gestorben bist. Darum bitte ich Dich: Vergib mir alle meine Lebensschuld. Ich entscheide mich, Dir, Jesus, nachzufolgen. Von heute an, bis zu meinem letzten Atemzug und dann in Ewigkeit. Sei der Herr meines Lebens.

3. Abschluss

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Sieh oder höre Dir hierzu unbedingt folgende Predigten an (einfach draufklicken): 

·       Frei von Furcht! – Bernd C.

·       Im Bund mit Gott – Bernd C.

Egal was gerade so los ist, verliere die eine große Wahrheit nie aus Deinen Augen: Gott ist Schuld an allem Guten in Deinem Leben!