Die Zelle ...


... der Ort, an dem das Wunder der Liebe seine volle Kraft entfalten kann.

Marion Thomä-Pisani ist Mutter von vier Söhnen und Geschäftsführerin eines bundesweit tätigen Unternehmens.
Marion Thomä-Pisani leitet eine Zell-Gruppe und ist begeistert von der Idee, dass jede christliche Frau eine geistige Mutter und jeder christliche Mann einen geistigen Vater haben kann. Sie hat selber erfahren, wie Einsamkeit geheilt werden kann und echte Herzensbeziehungen in einer Atmosphäre von Liebe und Annahme wachsen.


Ich bin 1960 geboren, meine Eltern waren Kriegskinder und hatten selbst Vater- und Muttermangel. Sie waren als junge Eltern von 19 und 21 Jahren nicht in der Lage, mir das zu geben, was ich als Kind gebraucht hätte. So hatte ich schon früh gelernt, stark zu sein und für mich selbst zu sorgen. Irgendwann jedoch wurden mir viele Defizite in meinem Selbstwert, in der Art wie ich handelte und dachte, bewusst. Ich war von dem Wunsch nach Anerkennung, Erfolg und Prestige geprägt. Dafür zahlte ich einen hohen Preis: Ich war sehr einsam und zu echten Herzensbeziehungen nicht fähig. Echte Nähe konnte ich kaum aushalten. Und das, obgleich ich mich so sehr nach menschlicher Nähe sehnte!


Tiefe Heilung meiner Seele

Als ich 1999 Jesus kennen lernte und ihn zu meinem Herrn machte, veränderte sich vieles. Nach und nach änderte Gott meinen Charakter und er heilte meinen Vater- und Mutterschmerz tief in meinem Herzen. Dazu hat er Menschen genutzt, die mich einfach nur liebten, so wie ich war. Hier musste ich keine Geschäftsfrau sein und kein Superweib, sondern einfach nur Marion. Die Liebe hat mich geheilt, sie hat mich wieder hergestellt. Ich bin überzeugt, Jesus will Authentizität, Ehrlichkeit und Offenheit. Die Zell-Gruppe ist der ideale Ort, wo dies geschehen kann. Durch die Homogenität, in den Gruppen treffen sich jeweils nur Männer oder Frauen, fällt es leicht, ohne Schamgefühl zu erzählen.
Gott hat mir Festigung geschenkt und er möchte, dass ich weitergebe, was ich selber bekommen habe. Im November 2004 startete ich mit einer Hauszelle. Von der ersten Minute an war eine tiefe bedingungslose Liebe und Annahme untereinander zu spüren. Tränen flossen, obwohl sich die Frauen noch fremd waren. Jesus war von Anfang an hautnah greifbar.


Gott wollte nur meine Bereitschaft

Ich danke Gott, dass ich Mutter sein darf. Dass er mir das zutraut. Aus mir heraus denke ich: „Erst einmal muss ich perfekt sein, dann...“. Ich fühlte mich unperfekt, inkompetent, nicht wirklich in der Lage, eine Zell-Gruppe zu leiten. Wenn Gott nicht gleichzeitig Frauen, die eine Gruppe suchen, zu mir geführt hätte, dann würde ich heute noch darauf warten, erst perfekt zu werden. Nein, ich spüre wie Gott meine Schwachheit nutzt, wie er weiter an mir arbeitet und wie er mir eine tiefe Liebe für meine geistigen Töchter gegeben hat. Mir bedeutet jede einzelne sehr viel. Alle sind sie mir wichtig. So will ich mich in sie investieren. Mein größter Wunsch ist, dass sie ebenfalls Festigung erfahren und den Sprung in die eigene Mutterschaft wagen.Die Vision der Zell-Gruppen ist einmalig. Es gibt so viele Frauen und Männer, die in einer Welt ohne Werte untergehen. Jesus nutzt unsere Gruppen als Rettungsboot. Er schafft in der Zelle Raum für die Liebe nach der sich jeder sehnt. Eine verlorene Welt braucht Errettung. Die Zelle ist der ideale Ort dafür. Gott hat sich zu meiner Entscheidung gestellt. Viele Schwierigkeiten haben sich für mich und meine Familie sehr gebessert. Einige meiner schwierigen Lebensumstände haben sich fast in Luft aufgelöst.
Heute verstehe ich, dass Gott sich zu mir stellt, wenn ich mich zu ihm stelle. Er erleichterte mein Leben geschäftlich, privat und in meiner Ehe. So habe ich Raum für meine leiblichen Kinder und für meine geistigen Töchter. Früher war ich damit beschäftigt, Lösungen für meine familiären Probleme zu finden. Heute löst Gott sie und er gibt mir zusätzlich Zeit für meinen geistigen Familienzuwachs in der Zell-Gruppe. Dies ist ein Ort tiefer Liebe und Heilung für verletzte Seelen. Ein Ort, an dem immer wieder neue Menschen Zuflucht aus einer verlorenen Welt finden.

Marion Thomä-Pisani


Links zum Thema


Abenteurer gesucht.
Männer, die das Reich Gottes auf Erden bauen wollen, treffen sich regelmäßig in Waldernbach. Für sie ist das Leben als Christ kein Spiel, sondern ein Abenteuer.
... weiter ►
Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn sich in Maria Bopps Haus Frauen treffen, die auf Gottes Kraft und Nähe in ihrem Leben nicht verzichten möchten.
... weiter ►
Mein Name ist Christa Neidhöfer, ich werde in diesem Jahr 50 Jahre alt und wohne in Linter, habe einen wunderbaren Mann und zwei erwachsene Töchter, auf die ich sehr stolz bin.
... weiter ►
Angelika Trümper leitet eine Frauenzelle in Hadamar und ist mit ganzem Herzen für ihre geistlichen Töchter da. Sie weiss, dass echte Herzensbeziehungen nur in einer Atmosphäre von Liebe und Annahme gedeihen. Jede Frau in ihrer Zelle-Gruppe ist für sie ein Geschenk Gottes.
... weiter ►