Ghana-Mission 2005


Pastor Bernd C. Trümper diente auch mit persönlichem Gebet und Handauflegung. Heilungen traten sofort ein.
Jörg Schwalbach predigte auf einer Open-Air-Veranstaltung mit Hilfe eines Übersetzers.
Seit zwei Jahren unterstützt das Christus Centrum Limburg finanziell und personell den Aufbau von Gemeinden in Ghana. Einheimische Pastoren, Gemeindeleiter und Mitarbeiter werden in Seminaren ermutigt, motiviert und erhalten ergänzende Lehreinheiten für ihren Dienst. Besonders im Vordergrund steht dabei das „Prinzip der 12“, ein Gemeinde-Modell, bei dem jeder Christ in einer vertrauensvollen Beziehung zu einem geistlichen Vater oder einer geistlichen Mutter stehen kann.


Vom 19. bis 27. April war Pastor Bernd C. Trümper wieder auf Missionsreise in Ghana. Er wurde von Jörg Schwalbach begleitet, der ihm als Assistent diente. Die Reise führte die Beiden zunächst in die Hauptstadt von Ghana: Accra. Auf einer Gebetskonferenz sprach Pastor Trümper zu Pastoren, Leitern und Mitarbeitern in Gemeinden. Auch auf der anschließenden Viertageskonferenz in der Regionalhauptstadt der Voltaregion „Ho“ kamen geistliche Leiter aus verschiedenen christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen. Das Zellgemeindekonzept „Das Prinzip der 12“ wurde mit sehr großem Interesse aufgenommen, was sich schon aus der Anzahl der registrierten Teilnehmer ablesen lässt, die sich im Vergleich zum Vorjahr auf ca. 180 Personen nahezu verdoppelt hatte. Der Veranstaltungsort war die klimatisierte Konferenzhalle des besten Hotels am Ort, was die Teilnehmer als große Wertschätzung empfanden.
Ein Netzwerk wurde gestartet, um interessierten Pastoren und Gemeinden Hilfestellung bei der Einführung des Zellgemeindesystems zu geben. Zum Ende der Konferenz hatten sich bereits 94 Pastoren und Leiter dafür eingeschrieben. Abends fanden auf dem Gelände der ältesten und größten Pfingstgemeinde des Ortes Openairveranstaltungen unter freiem Nachthimmel statt. Hier waren jeweils zwischen 200 und 300 Personen versammelt. Zahlreiche Zuhörer wurden in diesen Tagen bekennende Christen.
Nach Gebet unter Handauflegung erfolgten mehrere spontane Heilungen von Schmerzen, Malaria und anderen Krankheiten. Nach seiner Ansprache bei einem Mitarbeitertreffen des Partnerdienstes des CCLM in Ghana (Asking and Receiving Global Prayer Network) besuchte Pastor Trümper für den dortigen Dienst wichtige Persönlichkeiten und Förderer, wie z. B. den Chef eines der größten und modernsten Krankenhäusers Ghanas und den Direktor der Ghana Telecom für die Volta Region. Außerdem einen Rechtsanwalt, der unsere Konferenzen dieses Jahr großzügig mitfinanzierte.
Das Christus Centrum Limburg hat alleine in diesem Jahr mehr als 5.000 € in die Ghana-Mission investiert. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus den Reisekosten, der Kostenbeteiligung an den Konferenzen und dem Gehalt unseres Missionsdirektors für Ghana, Reverend James Zode. Um seinen Dienst noch effektiver machen zu können, haben wir ihn mit einem Notebook und einer digitalen Kamera ausgerüstet. Nicht vergessen werden soll auch die große Geschenkaktion für die Kinder. Da in Ghana große Armut herrscht, besitzen die Kinder in der Regel keinerlei Spielsachen. Und so gab es riesengrosse Kinderaugen, als hunderte kleinerer Spielsachen, die wir aus Deutschland mitgebracht hatten, an die anwesenden Kinder verteilt wurden. Gott liebt seine Kinder, und das sollte den kleinen Menschen dort durch diese Geste nahe gebracht werden.


Links zum Thema


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Vom 9. bis 16. April 2008 war Pastor Bernd mit drei Freunden einer Partnergemeinde aus Schottland als Missionare in Ghana unterwegs. Das Programm war vielseitig und anstrengend. Den Pastoren und den sieben neuen Gemeinden in Ghana, die durch den Dienst des CCLM in den letzten zwei Jahren dort entstanden sind, sollte gedient werden...
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Missionsreise 2006
Das Christus Centrum Limburg arbeitet bereits seit 2004 in Ghana/West Afrika. Dortige Pastoren und Kirchengemeinden werden durch uns unterstützt und gefördert. Als Gemeinde erleben wir die Zusammenarbeit mit Christen in Afrika als eine große Bereicherung, für die wir sehr dankbar sind.
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Missionsreise 2004
Als ich am 27. Februar diesen Jahres von unserem Pastor gefragt wurde, ob ich ihn auf einer Reise nach Ghana begleiten würde, jubelte mein Herz. Ich wusste nicht, was dort auf mich zukommen würde, empfand es aber als eine Gebetserhörung. Bereits in den neunziger Jahren war ich an mehreren Missionseinsätzen in Rumänien beteiligt und schon damals hatte Gott mein Herz für den Dienst in anderen Ländern entzündet.
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